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Unser kleiner Blog, rund ums Leben, Jesus, Seilspringen …

Woche13-2

1. April 2016
von fUnK3r
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Projekt 52: Woche 13 – Gestern, als heute noch morgen war

Rope Skipping in Niedernhall gibt es nicht schon immer, aber immerhin schon 10 Jahre.
Ganz genau am 1. April vor 10 Jahren (2006) fand das erste Mal Rope Skipping in der Turnhalle in Niedernhall statt.
Auch ich kam damals zum ersten Mal mit dem Sport in Berührung.
Beweisfoto? – Hier bitteschön:
Woche13-1
Jaja, DAMALS sahen noch mehr noch etwas jünger aus:
Woche13-2
Und hier noch der Zeitungstext von damals:

ROPE-SKIPPING
Mit Begeisterung und viel Eifer nahmen 27 Mädchen, Jungen und Erwachsene am Rope-Skipping-Lehrgang in Niedernhall teil, den die Turnabteilung des TSV am Samstag 1. April veranstaltet hatte.
Brigitte Roth (Fachübungsleiterin für Rope-Skipping) und 15 Mädchen ihrer Show-und Wettkampfgruppe vom TSV Künzelsau brachte den Teilnehmern mit viel Einsatz die Grundlagen im Rope-Skipping bei. Zu fetziger Musik wurden zuerst am Long Rope verschiedene Sprungmöglichkeiten eingeübt. Dann wurde am Speed Rope weitertrainiert. Jeder konnte den Criss-Cross (Sprung mit überkreuzten Armen),Double Under (Sprung mit zwei Seildurchschlägen), Umdrehungen, Sprünge zu Zweit und vieles mehr erlernen. Schnell wurden die ersten Sprünge beherrscht und jeder konnte eine kleine Showeinlage präsentieren.
Am Nachmittag übernahm dann David Miller die Leitung und vertiefte das gelernte. Er und einige Mädchen der Wettkampfgruppe zeigten ihre Freestyle-Kür. Das beeindruckte die Teilnehmer sehr und spornte sie an, auch komplizierte Sprünge auszuprobieren.
Alle waren sich einig: Das war großartig!

Erst ein halbes Jahr später nahm ich dann auch tatsächlich am Training der Blauen Blitze teil.
Und dann war ich auch tatsächlich der erste Niedernhaller Springer, der an einem Wettkampf teilnahm.
Naja gut, es war nur der Nachwuchspokal am 3. Oktober und ich war auch nur einer von 5 … und wir erreichten nur einen 19. Platz …
… aber hey, nach einem Monat Training … gar nicht schlecht *hahaha*
Woche13-3
Zitat aus der Zeitung:

Auch Johannes Funk und seine Trainerin Erika Funk konnten aus der Teilnahme an diesem Wettkampf viele neue Tipps und Tricks mit nach Hause nehmen.

Am 2. Juni findet anlässlich des 10 jährigen Bestehens eine Showveranstaltung in der Turnhalle in Niedernhall statt.
Natürlich dürfen alle Interessierten zum Zuschauen kommen!

Woche12-1

25. März 2016
von fUnK3r
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Projekt 52: Woche 12 – Schwarzes Licht

So wie Shows ihre eigenen Geschichten schreiben,
so schreiben auch Shows und Licht eine eigene Geschichte.

  • Mal ist der Auftritt nachts und das Licht fehlt komplett,
  • Mal ist knalliger Sonnenschein, so dass es fast wieder zu hell aber vor allem zu heiß ist.
  • Dann übertreibt es wieder der Lichttechniker und man sieht vor lauter blinken die Seile nicht mehr.
  • Und das nächste Mal bringt man am besten seine eigene Lichttechnik mit.

In dieser Woche haben wir im Training etwas mit Schwarzlicht experimentiert.
Es sieht zwar super klasse aus, aber fototechnisch ist das schon eine Herausforderung.
… sprungtechnisch natürlich auch … schließlich sieht man das Seil ja kaum.
Hier ein paar Eindrücke:

Woche12-1

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Woche11

18. März 2016
von Johannes
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Projekt 52: Woche 11 – Verloren

In letzter Zeit haben wir es oft von Erfolg, Ehre und Siegen gehabt.
Deshalb möchte ich diese Woche auf die „Schattenseiten“ des Sports eingehen.
Wo es Erste gibt, da gibt es auch Letzte.
Wo es Sieger gibt, da gibt es auch Verlierer.

Verlieren kann man viel.

  • Das Seil, während dem Springen … die schlimmsten Fehler.
  • Die Gesundheit, durch Verletzungen oder Überlastungen.
  • Die Fassung, wenn man sich das Seil quer über den Rücken gezogen hat und ein schmerzender roter Striemen entsteht.
  • Die Form, durch langen Trainingsausfall.
  • Den Wettkampf, denn der Zweite ist der erste Verlierer.
  • Die Motivation, wenn der Sprung wieder nicht klappt.
  • Oder ganz einfach den Hallenschlüssel, wie es mir in der letzten Woche erging.

Woche11

Aber was kann man tun gegen den Frust immer zu verlieren, oder nicht wirklich weiter zu kommen?
Das Wichtigste ist wohl sich den Spaß am Springen nicht nehmen zu lassen und weiter zu machen.
Klar ist es Toll ganz oben zu stehen, aber wie in den letzten Wochen schon gesehen, sind die goldenen Momente oft viel zu kurz.
Das wirklich Schöne ist nämlich etwas ganz anderes.

  • Nach einem schlimmen Fehler, z.B. ein verlorenes Seil, wieder weiter machen.
  • Nach einer Verletzungspause wieder von den Anderen empfangen zu werden.
  • Wenn der Schmerz nachlässt und man wieder vernünftig springen kann.
  • An alte Leistungen wieder anknüpfen können.
  • Den persönlichen Rekord gebrochen zu haben.
  • Diesen blöden einen Sprung nicht 10x sondern 100x probieren, bis er endlich klappt.
  • Oder ganz einfach den Hallenschlüssel von einem anderen Trainer zurückbekommen, weil man ihn tatsächlich liegen gelassen hat.

Ja, oft sind es die kleinen Dinge, auf die es im Training ankommt, und diese Dinge teilt man mit den anderen Springern.

Woche10-13

13. März 2016
von Johannes
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Projekt 52: Woche 10 – Ehre wem Ehre gebührt

Mit der Ehre oder dem geehrt werden ist es so eine Sache.
Uns Skippern ist es oft Ehre genug, wenn wir bei einer Veranstaltung auftreten dürfen.
Wenn der Auftritt dann auch noch ohne viele Hänger durchläuft, umso besser.
Wenn dann noch während der Show oder auch danach tosender Applaus dazu kommt … noch viel besser.

Beim Wettkampf ist das natürlich ähnlich.
Man ist schon sehr zufrieden und froh überhaupt am Wettkampf teilnehmen zu können.
Wenn der Wettkampf dann auch noch ohne viele Hänger durchläuft, umso besser.
Wenn dann noch ein Platz auf dem Treppchen rausspringt … noch viel besser.

Aber es gibt dann auch noch diese unsäglich langweiligen Pflichttermine, zu denen man erscheinen darf falls man es tatsächlich mal aufs Treppchen geschafft hat.

  • Sportlerehrung des Vereins
  • Sportlerehrung der Stadt
  • Sportlerehrung des Sportkreises
  • Ernennung zum Sportler des Jahres

Gut, wenn man zu so einem Termin nur einen Auftritt hat und sonst weiter nichts …
Dann geht das alles etwas schneller über die Bühne.
Hier ein paar Bilder vom Sportkreisball am Samstag:

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Woche09

5. März 2016
von fUnK3r
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Projekt 52: Woche 9 – Der goldene Moment

Ihn gibt es nicht nur im Rope Skipping – Der goldene Moment
Er kommt unerwatet – Der goldene Moment
Er ist von kurzer Dauer – Der goldene Moment
Er ist ein Aha-Erlebnis – Der goldene Moment

Im Rope Skipping erlebt man diesen Moment ziemlich oft.
Schon x-Mal hat man diesen einen Sprung geübt und plötzlich dieser Moment an dem alles geht und noch viel mehr.
Dann fehlt wieder die zündende Idee für eine neue Show und dann dieser Moment, an dem man mit dem Denken nicht mehr hinterher kommt und die Ideen nur so sprudeln.
Oder aber wie am Mittwoch im Training … da blödelt man etwas herum und auf einmal heißt es: „Hey das ist gut, das bauen wir in die Show ein“

Manchmal geschieht dieser Moment aber nicht einfach nur, sondern man arbeitet hart darauf zu.
Und plötzlich steht man auf dem Treppchen ganz oben.
Und plötzlich erlebt man sprichwörtlich seinen GOLDENEN MOMENT.

Woche09

Und plötzlich ist er wieder vorbei und man landet wieder auf dem Boden.
Es ist eben nicht jeder Sprung ein goldener Moment.
Nicht jede Idee zündet.
Und schon garnicht jede Blödelei wird zum goldenen Moment.
Auch nicht jeder Wettkampf führt zum Platz auf dem Treppchen.

Deshalb freut man sich aber umsomehr an diesen goldenen Momenten.

Woche08-5

28. Februar 2016
von fUnK3r
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Projekt 52: Woche 8 – Wettkampf

Letzte Woche ging es ja schon um die Teammeisterschaften. Neben diesen gibt es aber auch noch die Einzelmeisterschaften, die Einzelfinals und verschiedene Show- und Einsteigerwettkämpfe.
Wie in vielen anderen Sportarten reicht die Wettkampfspanne von der Gauebene bis hin zu Europa- und Weltmeisterschaften.
Auf Landesebene muss man sich zusätzlich entscheiden, ob man Meisterschaft springt oder eben „nur“ Finale.
Die Meisterschaft ist wie der Name schon sagt, der höherwertigere Wettkampf, bei dem Tripple Under statt Double Under gesprungen werden und die besten Springer starten.

Wettkämpfe haben ihre ganz eigenen Gesetze, ganz besonders die Einzelwettkämpfe.
Die Einen wachsen über sich hinaus und schlagen Rekord um Rekord.
Die Anderen kommen überhaupt nicht klar und fabrizieren nur Hänger um Hänger.
Die Einen freuen sich über den Sieg.
Die Anderen müssen getröstet werden.
Die Einen werden zu Konkurrenten.
Die Anderen fiebern trotzdem miteinander mit.
Die Einen sind vom Pech verfolgt.
Bei den Anderen lief es noch nie so gut.

Ja, ein Kampf bleibt der Wettkampf eben.

Heute, am heiligen Sonntag, waren wieder die württembergischen Einzelmeisterschaften und Einzelfinals, dieses Mal in Blaustein.
Hier zeigten die Springer was sie im Seil alles können.

Zuerst müssen die 30 Sekunden Speed absolviert werden, bei denen es darum geht innerhalb der Zeit möglichst schnell über das Seil zu rennen.
Julian Kilgus vom SSV Zuffenhausen schlug hier seinen eigenen deutschen Rekord und ersprang 103 Sprünge.
(Wohlgemerkt nur der rechte Fuß wird hierbei gezählt)

Danach kommt für die Finalspringer 30 Sekunden Double Under.
Im Unterschied zum Speed müssen hier möglichst viele Doppeldurchschläge ersprungen werden.

Für die Meisterschaftsspringer beginnt nun die Mörderdisziplin 3 Minuten Speed.
Man glaubt kaum wie lange drei Minuten sein können.
Vor allem wenn man irgendwann seine Arme nicht mehr spürt und sowieso total außer Atem ist.
Direkt im Anschluss springen dann die Finalteilnehmer ebenfalls 3 Minuten lang.

Den Abschluss bilden die Tripple Under für die Meisterschaftler.
Hier geht es nicht darum in einer gewissen Zeit möglichst viele Sprünge zu erreichen.
Man hat vielmehr zwei Versuche um so viele Dreifachdurchschläge wie nur möglich zu schaffen.
Den zweiten Versuch darf man allerdings nur antreten, wenn man beim Ersten nicht mehr als 30 geschafft hat.

Nach diesen Pflichtdisziplinen, bei denen es hauptsächlich um Kraft und Ausdauer ankommt, müssen die Springer noch eine Freestyle-Kür zeigen.
Dabei springen sie zwischen 45 und 75 Sekunden auf eine selbst ausgewählte Musik.
Das Kampfgericht bewertet die Springer dann nach dem Level der Sprünge und nach der Kreativität des gesamten Freestyles.

Bei der Level-Wertung werden alle Sprünge gemäß ihrem Level erfasst.
Dies reicht von Level 0 (meist offene Fußsprünge) bis hin zu Level 5 (z.B. Quadruple Sprünge mit Armbewegungen unter den Beinen oder hinter dem Körper).
In der Gesamtwertung kann man dadurch bis zu 10 Punkte erreichen.

Das Kampfgericht, das die Kreativität bewertet, achtet auf Musikumsetzung, Raumnutzung und Abwechslungsreichtum der Sprungkombinationen.
Auch hier können 10 Punkte erreicht werden, was allerdings sehr schwierig ist, da jeder Fehler zu Punktabzug führt.

Vom TSV Niedernhall starteten in diesem Jahr nur 2 Springerinnen auf Finalebene.

Stephanie erreichte in der sehr starken Altersklasse 12-14 einen 18. Platz
Verena schaffte es in der Altersklasse 15-17 sogar aufs Treppchen.
Nur 2 Punkte trennten sie am Schluss vom Sieg.
Herzlichen Glückwunsch euch zwei und allen Hohenloher Skippern!
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Woche07-2

21. Februar 2016
von fUnK3r
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Projekt 52: Woche 7 – Team

Seit etwa einem halben Jahr wird bei uns in Niedernhall nicht mehr nur Einzel oder Show gesprungen, sondern auch Team.
Team ist im Rope Skipping die Königsdisziplin, denn während man in Shows kleine Fehler und Hänger oder auch fehlende Personen gut kompensieren kann und während man bei den Einzelwettkämpfen auf niemand anderen achten muss, ist man im Team auf die anderen Springer angewiesen.
Aber was ist Team eigentlich, denn mit „Toll, ein Anderer macht’s“ hat es bei uns nichts zu tun.

  • Team ist Vertrauen, denn man muss sich auf den Anderen verlassen können.
  • Team ist Wissen, denn man muss wissen was nacheinander kommt, aber auch, was der Andere macht.
  • Team ist Stärke, denn man muss über sich selbst hinauswachsen und manchmal ganz neues wagen.
  • Team ist Schwäche, denn man muss den Schwächeren mitnehmen und ihn nicht überfordern, denn ein Team ist immer nur so stark wie sein schwächstes Mitglied.
  • Team ist Gleichheit, denn nicht nur das Trikot ist gleich, sondern man verfolgt auch das gleiche Ziel.
  • Team ist Verschiedenheit, denn jeder versucht sich mit seinem unterschiedlichen Können einzusetzen.
  • Team ist aufbauend und Mut machend, wenn’s mal nicht so läuft.

Hört sich jetzt natürlich alles sehr sehr allgemein an …
Im Rope Skipping werden in den Teamwettkämpfen bis zu sechs verschiedene Disziplinen gezeigt:

  1. SR Speed 2×30 sec., Double Under 2×30 sec.
    Hierbei springen vier Springer nacheinander jeweils 30 Sekunden.
    Der Erste springt 30 Sekunden Speed (über das Seil rennen). Danach macht der Zweite das Gleiche.
    Der Dritte springt dann 30 Sekunden Double Under (Doppeldurchschläge). Danach macht der vierte das Gleiche
  2. SR Pair Freestyle (45-75 sec.)
    Dabei machen zwei Teammitglieder einen Freestyle mit ihrem Einzelseilen.
    Wichtig ist, dass alle Sprünge gleich und synchron gesprungen werden.
  3. SR Team Freestyle (45-75 sec.)
    Ist wie der Pair Freestyle, allerdings springen 4 Springer die Kür, was natürlich viel schwerer ist.
  4. DD Speed Relay 4×45 sec.
    Wieder vier Springer und wieder Speed, aber diesmal im Double Dutch.
    Zwei schwingen und einer springt Speed im Seil. Nach 45 Sekunden ist Schwinger-/Springerwechsel.
    Das Ganze geht so lange, bis alle mal geschwungen haben und mal gesprungen sind.
  5. DD Single Freestyle (45-74 sec.)
    Drei Teammitglieder machen diesen Double Dutch Freestyle.
    Immer einer springt und macht Tricks im Seil, die anderen zwei sind die Schwinger.
    Auch hier muss jeder mindestens einmal im Seil sein.
  6. DD Pair Freestyle (45-75 sec.)
    Würde man ein Ranking unter den sechs Disziplinen machen, so wäre der Double Dutch Pair Freestyle die Schwerste von allen.
    Hier müssen gleich zwei Springer im Seil springen und ihre Tricks zeigen.

Aber warum erzähle ich das hier alles in dieser Woche?
Wie eingangs erwähnt trainiert man in Niedernhall nun seit einem halben Jahr, mehr oder weniger und mit zahlreichen Unterbrechungen.
Am Samstag fanden nun die ersten Wettkämpfe für das Team statt: Die württembergischen Meisterschaften.
Unser Team startete „nur“ im Einsteigerwettkampf T3. Dabei macht man nur vier der sechs Disziplinen, nämlich: Singel Rope Speed & Double Under, Singel Rope Team Freestyle, Double Dutch Speed und Double Dutch Single Freestyle.
Leider war unser Team in dieser Woche einer Grippewelle ausgesetzt und eine der Springerinen verletzte sich kurz vor dem Wettkampf auch noch.
Aber allen Widrigkeiten und Anstrengung zum Trotz schafften es die sechs Springerinnen auf das Treppchen.
Ein 3. Platz gleich beim ersten Mal.
Mädels, ihr seid spitze!
Für die super Leistung gibt es diese Woche nicht nur ein Bild, sondern zwei vom Training am Freitag.
1. Singel Rope Team Freestyle:  Woche07-2

2. Double Dutch Single Freestyle:  Woche07

Woche06

14. Februar 2016
von fUnK3r
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Projekt 52: Woche 6 – Chaos ist Ordnung

In den Ferien ist normalerweise Trainingspause, außer, ja außer es stehen Wettkämpfe oder Auftritte an.
Gerade sind wieder Vorbereitungen zu den württembergischen Einzel- und Teammeisterschaften.
Für mich ist aber in diesem Jahr tatsächlich Trainingspause, da ich mich aus den Wettkämpfen etwas zurückgezogen habe 😉

Zeit also sich um die wichtigen Dinge im Leben zu kümmern und mal wieder die Sporttasche auszumisten.

Welch ein Chaos …
Doch manchmal ist im Chaos auch Ordnung. Pünktlich zum Valentinstag „entstand“ ein Seileherz:
Woche06

Oft ist es auch vor einem Auftritt oder einem Wettkampf so.
Zuerst sehen die Einzelteile und Kombinationen aus wie das größte Chaos.
Setzt man dann aber alles richtig zusammen und sieht das große Bild, schaut alles in Ordnung aus.

Ordnung habe ich dann auch wieder herstellen müssen und die Seile wieder entwirrt.
Acht verschiedene Seile machen meine Tasche ganz schön schwer:
Woche06-2

Hier mal die verschiedenen Seile etwas erklärt:
[1] Jeder Rope-Skipping-Beginner kennt es und liebt es … man kennt ja noch nichts besseres und für den Anfang ist es ja auch super gut.
Es gibt sie in jeder Farbe und auf Länge bekommt man sie meistens, indem man links und rechts Knoten ins Seil macht (oft nicht nur einen).
Der Griffmechanismus ist oft nicht reparierbar, aber das macht bei den Seilen auch oft nichts.
[2] Wenn man von dem Sport begeistert ist, kommen auch nach und nach andere und bessere Seile in den Fundus.
Short-Handle oder Speed-Seil heißen die Seile mit kurzem Griff.
Normalerweise kann man jeden Sprung mit dieser Art Seil springen. Werden die Sprünge komplizierter, nimmt man meist ein anderes Seil, aber dazu später mehr.
[3] Wird man im Speed (über das Seil rennen, oder schnelle Mehrfachdurchschläge)schneller, dann müssen auch dünnere und schnellere Seile her.
Meistens nimmt man dazu ein Stahl- oder Drahtseil. Diese sind oft mit einem Kunststoff ummantelt und manche sogar mit Kugellager.
Mein Stahlseil hat zusätzlich noch besondere Griffe, die besser in der Hand liegen.
Unsere Springer bekommen solche Stahlseile erst, wenn sie im Speed und im Double Under 60 in 30 Sekunden schaffen.
[4] Für Tripple Under also Dreifachdurchschläge habe ich noch zusätzlich ein Drahtseil, das etwas länger ist.
Während man beim Speed meist gebückt springt und dadurch das Seil kürzer machen kann, springt man bei Mehrfachdurchschlägen meist aufrecht.
[5] Fast zehn Jahre hat mich dieses Long-Handle-Seil begleitet, sogar mein Name ist eingraviert.
Naja gut, … die Griffe haben mich so lange begleitet, das Seil selbst wurde öfter mal ausgetauscht.
Long-Handle-Seile haben längere Griffe. Für schwere Spünge hinter und unter dem Körper ist dies optimal.
[6] Seit kurzem habe ich ein neues Seil. Die Griffe sind grün und blau, also in den Fraben meiner Skipping-Gruppen: Green Skippers und Blaue Blitze.
Die Schaumstoff ummantelten Griffe liegen super in der Hand, haben allerdings andere Flugeigenschaften als mein altes Seil.
Nach kurzer eingewöhnung ist das aber kein Problem.
[7] Ebenfalls fast 10 Jahre hat mich dieses erste Beaded-Seil begleitet.
Das Gliederseil wird oft bei Show Auftritten benutzt, wegen der Optik.
Aber es hat auch einen besseren und stabieleren Seilbogen und fliegt dementsprechend schwerer.
Da Mehrfachdurchschläge damit schwerer sind, wird dieses Seil meistens nicht bei Wettkämpfen eingesetzt.
[8] Das orangene Beaded-Rope leuchtet im Schwarzlicht, aber auch in der Dämmerung sieht man es durch die Signalfarben sehr gut.

Alles in allem viele viele Seile, aber so ist es halt mit Hobbys, für jeden Zweck etwas anderes und besseres.

Woche05

7. Februar 2016
von fUnK3r
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Projekt 52: Woche 5 – Bündnis 06 Die Blauen

Am Freitag war eine Wahlveranstaltung der Baden Württembergischen Grünen in der Stadthalle Niedernhall.
Neben Winfried Kretschmann traten auch die Blauen Blitze mit gleich zwei Auftritten auf und stahlen dem Ministerpräsidenten die Show. 😉

Zuerst traten die Springer mit Teilen ihrer „Mama Mia“-Show auf.
Musik von Abba und eine mitreisende Show führten zu Applaus im vollen Stadthallensaal.

Doch auch die Rede des ersten grünen Ministerpräsidenten löste beim Publikum Beifall aus.
Zwar ging es nicht, wie zuvor erwartet, um Amerikaner mit Zuckerguss (https://www.youtube.com/watch?v=H0TMAzQetVQ), aber Kretschmann bezog sich durchaus auch auf aktuell relevante Ereignisse.
Nach Berichteten von seinen Reisen ins Silicon Valley in den USA und nach China, zeigte er auf, was die Landesregierung in den vergangen Jahren für Bildung und Infrastruktur bei uns getan hat.
„Ich bete jeden Tag für Angela Merkel“, sagte Kretschmann zur aktuellen Flüchtlingskriese und meinte auch:
„Man muss die Ursachen der Flüchtlingskrise bekämpfen und nicht die Auswirkungen.“
Er sieht die Krise als europäische Krise und nicht als rein deutsche.
Wenn jedes Land wieder die Grenzen zu machen würde, wäre es aus mit dem europäischen Traum und auch der Wirtschaft im Ländle.
Deshalb steht er voll hinter Merkel und ihrer Politik, denn in den anderen EU Staaten gibt es niemand, der Europa nochmal aus dem Dreck führen könnte.
Auch zu den Ereignissen in der Silvesternacht in Köln bezog er Stellung und meinte: „Solche Menschen brauchen wir hier in Deutschland/Europa nicht.“

Wenn der Mensch nicht in der falschen Partei wäre, würde ich ihn wohl wählen.
Aber es fällt auch wirklich schwer in diesem Jahr zu wählen … vom Gesamtpacket gefällt mir gerade keine der Parteien.
Ist jetzt die Pest oder die Cholera das kleinere Übel?
Wir brauchen halt mehr Lällebäbbl (https://www.youtube.com/watch?v=WUpu1pCxVUk)

Mit dem zweiten Auftritt der Blauen Blitze zerstreuten sich dann aber die ganzen Fragen.
Im Schwarzlicht bzw. im blauen Licht zeigten die Springer ihre „Colour Fountains“-Show.
Wie die Wasserspiele in Las Vegas sprangen die Mädels und Jungs auf der Bühne und zeigten dem Publikum die Vielfalt des Sportes.

Diese Woche gibt es eine Collage als Bild. Darin könnte man erkennen, dass es Kretschmann tatsächlich um Amerikaner mit Zuckerguss ging 😉
Woche05

Woche04

31. Januar 2016
von fUnK3r
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Projekt 52: Woche 4 – Ein Traum

Ein Traum, oder Wirklichkeit?
Manchmal kommt es vor, dass Zuschauer ihren Augen nicht trauen, wenn sie uns Seilspringer springen sehen.
„Und das geht wirklich?“
„Bleibt man da nicht hängen?“
„Unglaublich, wie kann das nur klappen?“

Ein Traum, oder Wirklichkeit?
Manchmal kommt es aber auch selbst vor wie im Traum.
„Hab ich den Sprung jetzt wirklich geschafft?“
„Hast du wirklich richtig gezählt, oder bin ich wirklich so schnell gesprungen?“
„War die Show nur Show oder Wirklichkeit?“

Ein Traum oder Wirklichkeit?
Manchmal kommt es aber auch dazu, dass man seinen eigenen Traum zur Wirklichkeit macht.
„Hurra, endlich die Kampfrichter-/ Trainerausbildung gepackt!“
„Ohhh man, was ein klasse Auftritt!“
„Juhu, yes, yes, yes … Erster im Wettkampf!“

Ein Traum oder Wirklichkeit?
In dieser Woche durften wir einen Traum bei einem Auftritt spielen.
Bei der TSV Jahresfeier in Niedernhall war das Musical „Mama Mia“ Thema.
Die Sophie träumt da mal ziemlich schlecht, weil sie nicht klar kommt, dass sie wohl drei Väter hat.
Wir konnten dies als Gruppe im Schwarzlicht darstellen.
Die Show selbst war sehr einfach, der Effekt aber wirklich super.
Die Zuschauer waren begeistert.

Woche04